Westafrikanischer Schimpanse
(Pan troglodytes verus)
Ordnung: Herrentiere (Primates)
Familie: Menschenaffen (Pongidae)
Heimat: Regen- und Trockenwälder Westafrikas bis in die Baumsavanne
Nahrung: Früchte, Blätter, Kräuter und Bodenvegetation, Nüsse, Insekten, aber auch Jagd auf kleine Affenarten
Fortpflanzung: Geschlechtsreife mit 13-14 Jahren. Nach etwa 7,7 Monaten wird meist ein Jungtier (ca. 1,5 kg) geboren.
Schimpansenkinder werden bis zu ihrem 5. Lebensjahr gesäugt.
Die intensive Lernphase dauert etwa 10 Jahre. Manche Töchter stehen bis zu 13 Jahre im engen Verhältnis zur Mutter. Dieses lange Lernen deutet auf hochentwickelte Denkleistungen hin. Schimpansen leben in größeren Gemeinschaften zusammen, die sich in Untergruppen aufteilen, die hin und wieder zusammentreffen. Durch Koalieren mit anderen Mitgliedern können einzelne Männchen ihre Rangordnungsposition verbessern.
Die Schimpansen benutzen Gegenstände als Werkzeuge, um Nüsse zu knacken und Termiten zu angeln. Jungtiere lernen diese Fähigkeiten von den Erwachsenen.
Schimpansen betreiben gegenseitige Fellpflege ("Grooming"), die nicht überwiegend dazu dient, Parasiten zu entfernen, sondern den Zusammenhalt unter den Gruppenmitgliedern zu stärken.
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