Brillenbär
(Tremarctos ornatus)


Ordnung:Raubtiere (Carnivora)
Familie: Grossbären (Ursidae)
Heimat: Tropische und subtropische Regenwälder Südamerikas bis zur Schneegrenze der Anden in 4200 m Höhe
Nahrung: vorwiegend vegetarisch lebend (Früchte, Zuckerrohr, Mais, Palmnüsse, Beeren und Bromelien), aber bei Gelegenheit auch Kleintiere, seltener größeres Wild und Haustiere
Fortpflanzung: Tragzeit mit ausgeprägter Keimruhe ungefähr 8 Monate. Nach der Brunstzeit im Juni-Juli liegt das Keimbläschen frei in der Gebärmutter; erst 6-8 Wochen vor der Geburt beginnt die eigentliche Entwicklung. Die im Januar (Dezember bis März) geborenen, 300-350 g schweren Jungtiere sind zunächst sehr hilflos und wie alle Bären auf eine entsprechende Betreuung durch die Mutter angewiesen.

Obwohl die Bestände schwer zu schätzen sind, muß man damit rechnen, dass nur ungefähr 2000 Brillenbären in Freiheit leben. Sie werden bejagd und ihre Lebensräume infolge der Besiedlung und landwirtschaftliche Nutzung durch den Menschen zersplittert. Ihren Namen haben Brillenbären aufgrund der bei jedem Tier verschieden geformten hellen Gesichtsmaske erhalten.

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